Ausbildung: Angehende Trainer meistern die Zwischenprüfung

Oberhaching. „Mehr Lob als Tadel“: Dass diese Grundregel für jede Form des Unterrichts auch für sie gilt, das wissen die gut zwei Dutzend Teilnehmer der diesjährigen Trainer-C-Breitensportausbildung sehr wohl. Trotzdem war es für sie eine große Genugtuung, als Lehrreferent Andi Hötzinger am Samstag, 13. Mai, nach der Zwischenprüfung in der Sportschule Oberhaching mit Blick auf die Lizenzprüfung am zweiten Juliwochenende feststellte: „Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Andi Hötzinger und seine Prüfer-Kameraden Walter Knör und Sven Wiedemann machten aber auch deutlich, dass die zukünftigen Ju-Jutsu-Lehrer noch einige Steine aus dem Weg räumen müssen, bis sie die Lizenz in der Hand halten. Insbesondere bei der Prüfung der Vorkenntnisse machte das Prüfer-Trio Schwächen bei Verteidigungshaltung, Körperspannung und Technikausführung aus, die in den nächsten Wochen ausgebügelt werden müssen. Was die Lehrübungen anbelangt, so freute sich Andi Hötzinger über die erkennbaren Fortschritte im Vergleich zu den ersten Versuchen in der ersten Unterrichtswoche – allerdings hatte gar mancher „Übungsleiter“ am Samstag beim Lehrversuch die erforderte Lernzielkontrolle aus den Augen verloren, was bei der Abschlussprüfung nicht mehr passieren darf. Versöhnt  wurde das Lehrteam dadurch, dass alle Prüflinge die Theorieprüfung am Freitag mit Bravour bestanden und damit unterstrichen hatten, dass sie ernsthaft und fleißig auf das Ziel, offiziell Trainer zu sein, hinarbeiten.

Wer ein ordentlicher Ju-Jutsuka ist, der fährt aber nicht nur zur Zwischenprüfung nach Oberhaching. So sieht es zumindest der Ju-Jutsu-Verband Bayern: Und so folgten auf die Zwischenprüfung Theorieeinheiten am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag. Heike  Bittner gewährte Einblicke in Ju-Jutsu  als Schulsport, Andi Hötzinger erklärte die „Spielregeln“ für Kyu- und Danprüfungen und gab Tipps für die optimale Prüfungsvorbereitungen; und Michael Guttner machte mit den Lehrgangsteilnehmern eine Exkursion in die Welt des Rechts, vor allem jener Gesetze, die greifen, wenn jemand in eine Notwehrsituation gerät.

Abgerundet wurde das intensive Sportwochenende durch abendliche Erholung in der Sauna und anschließendes geselliges Beisammensein bis – je nach Lust, Laune und Durchhaltevermögen - teilweise weit nach Mitternacht.

Am 18. Juni rücken die künftigen Breitensporttrainer zu ihrer zweiten Lehrgangswoche an, ehe dann vom 7. bis 9. Juli wiederum in der BSLV-Sportschule die Lizenzprüfung ansteht.

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Bericht und Fotos: Martin Sage

 

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