Großartige Leistung der bayerischen Fighter bei der DSM

Am letzten Mai-Wochenende fanden die alljährlich stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Jugend (U14–18) in der Kulturhauptstadt des Jahres 2025 Chemnitz statt, bei welchen über 500 Athleten aus den 16 Bundesländern in den Altersklassen U14, U16 und U18 um den deutschen Meistertitel in ihrer Klasse antraten.

Vom JJVB waren 77 Athletinnen und Athleten anwesend, welche somit den größten Landesverband gemessen an der Starterzahl darstellten. Mit 10 Gold-, 15 Silber- und 18 Bronzemedaillen sicherte sich das bayerische Team, nachdem man im Vorjahr noch den ersten Platz holen konnte, den zweiten Platz in der Länderwertung hinter den Sportkollegen aus Niedersachsen und knapp vor Hessen. Vom Fighting-Team waren 53 Fighter und Fighterinnen anwesend, welche unter anderem von den bayerischen Landestrainerinnen und -trainern Franziska Freudenberger, Anja Guercke, Marco Weiß und Lukas Bombik betreut wurden.

Folgende Platzierungen wurden von den bayerischen Fighterinnen und Fightern erreicht:

  1. Platz Waia Weigel (U14 weiblich +57kg)

Niklas Slavik (U14 männlich -56kg)

Levi Wanitschek (U14 männlich -62kg)

Pia Marie Fortmüller (U16 weiblich -63kg)

Daniel Hartock (U16 männlich -77kg)

Stella Hartel (U18 weiblich -57kg)

  1. Platz Paul Engelgard (U14 männlich -56kg)

Tobias Krumm (U14 männlich -62kg)

Niklas Bauer (U14 männlich -69kg)

Ronja Hermann (U16 weiblich -57kg)

Henning Dietrich (U16 männlich -56kg)

Pia Drexel (U18 weiblich -63kg)

Jonathan Jost (U18 männlich -69kg)

Maximilian Schumann (U18 männlich -77kg)

  1. Platz Helena Hamberger (U14 weiblich -32kg)

Martha Stadler (U14 weiblich -36kg)

Victoria Hamberger (U16 weiblich -52kg)

Leyla Akgün (U16 weiblich -63kg)

Valentin Seitz (U16 männlich -62kg)

Viktor Martinow (U16 männlich -69kg)

Jonas Schleier (U18 männlich -62kg)

Elias Wiedemann (U18 männlich -77kg)

Lorenz Mues (U18 männlich -69kg)

Darüber hinaus war klar erkennbar, dass die Teilnehmerzahl um über 30% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat, was eine sehr erfreuliche Entwicklung darstellt. Zudem konstatierten die Landestrainer auch ein wachsendes technisches Niveau über alle Altersklassen hinweg, wobei insbesondere in der U18 bereits einige beeindruckende Kämpfe gezeigt wurden.

Mit 6 Gold-, 8 Silber- und 9 Bronzemedaillen leistete das Fighting-Team einen erheblichen Beitrag zum zweiten Platz in der Länderwertung. 23 von 53 Startern konnten sich auf dem Podium platzieren. Man kann somit guten Gewissens behaupten, dass sich die intensive Vorbereitung der letzten Wochen und Monate ausgezahlt hat und der bayerische Landeskader eine gute Leistung zeigen konnte.

Nachdem wie im Vorjahr bei der Länderwertung wieder der 1. Platz anvisiert wurde, konnte, auch aufgrund des immer höher werdenden Niveaus und damit auch der Konkurrenz, immerhin noch der 2. Platz erkämpft werden.

Somit sind selbstverständlich die Landestrainer weiterhin gefordert, sich und den Kader nochmal den Schritt weiterzubringen, um 2026 dann wieder die Spitze angreifen zu können. Positiv zu erwähnen sind mit Sicherheit die Einladungen einiger Landeskaderathleten zur Bundeskadersichtung durch die Bundestrainer. Eine Bestätigung der großartigen Arbeit insbesondere auf Vereinsebene, wobei man dieses Jahr die Vereine aus Nürnberg, Herzogenaurach und Rosenheim nennen möchte, die sich, nebst den bereits etablierten bayerischen Vereinen sehr gut präsentiert haben.

Ein besonderer Dank geht hierbei an den ausrichtenden 1. Chemnitzer Ju-Jutsu-Verein sowie das Orga-, Kampfrichter- und das medizinische Team des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes e. V.!

-Bilder zeigen Reisballenwurf Jonas Schleier (rot) und Fußstoß seitwärts Elias Wiedemann (blau)-

Peter Günther, JJVB; Bericht: Lukas Bombik; Fotos: Johanna Wiedemann