Herzogenaurach – Bereits zum 35. Mal findet das Bayerncamp des Ju-Jutsu Verbandes Bayern statt. Am ersten Augustwochenende gastierte das beliebte Jugendcamp in einer Zeltstadt rund um das Herzogenauracher Gymnasium. Gut 180 Kids und Betreuer campierten und trainierten hier.
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Es ist die wichtigste Veranstaltung in der Jugendarbeit des Ju-Jutsu Verbandes Bayern. Das Bayerncamp. Am ersten Donnerstag der Sommerferien machten sich die jungen Ju-Jutsuka und deren Trainerinnen und Trainer aus ganz Bayern auf den Weg in die Sportstadt Herzogenaurach. Die Mitglieder des dortigen Ju-Jutsu Vereins hatten in einer aufwändigen Organisation Hallen gebucht, Matten verlegt, ein Catering organisiert, ein Freizeitprogramm erstellt und vieles mehr. So füllte sich die Parkanlage rund um das Gymnasium mit Zelten. Bereits am Nachmittag ging es für die gut 180 Kids auf vier verschieden Matten zum Training. Am Abend wurde eine Stadtführung unternommen.
Am Freitag trafen dann noch die Ehrengäste ein. Bürgermeister Dr. German Hacker zeigte sich begeistert von den vielen trainingsfleißigen Kids und Jugendlichen. Landrat Alexander Tritthart verriet, dass auch seine Frau in früheren Zeiten Ju-Jutsu trainiert hat. Der Herzogenauracher Sparkassenchef, Roland Stopfer, betonte die Wichtigkeit der sportlichen Jugendarbeit und brachte auch noch einen Scheck mit. Dieses Bayerncamp dürfte auch das sicherste gewesen sein. Polizeihauptkommissar Stephan Silbermann, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizei Herzogenaurach sagte den Teilnehmern zu, dass er und seine Kolleginnen und Kollegen auch für die Sicherheit des Bayerncamps da sind.
Danach ging es wieder zum Training. Das Interesse daran war groß. Sogar ein Team von Sat.1 nutzte die Gelegenheit und drehte einen Beitrag für das Abendprogramm.
Die Nachmittage boten ein reichliches Angebot an Aktivitäten. Besuch des Adidas-Campus, Bouldern, Alpaka-Wanderung und anderes. Und auch ein kleines Turnier fand statt. Hier konnten die jungen Ju-Jutsuka ihre erlernten Techniken dynamisch und präzise im Wettbewerb präsentieren. Vizepräsident Jugend, Matze Riedel, zeigte sich mehr als zufrieden: „Der Ju-Jutsu Verein Herzogenaurach hat ein aufregendes und lebendiges Bayerncamp gestaltet. Es ist immer wieder überwältigend, wenn man die Freude und Ausgelassenheit der Kids sieht. Der Spaß am Training und die gute Gemeinschaft sind Schule für das Leben. Wir wollen den Kids helfen selbstbewusste und stake Persönlichkeiten mit den richtigen Werten zu werden.“
Die Geschichte des Ju-Jutsu Bayerncamps geht weiter. Noch ist es spannend, wo es im nächsten Jahr stattfindet. Zumindest dieses Bayerncamp wird den Teilnehmern und Organisatoren noch lange in guter und besonderer Erinnerung bleiben.
Peter Günther, JJVB; Text u. Fotos: Matthias Riedel
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