Nord- und Südbayerische Meisterschaften: Landestrainer sind zufrieden

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Dingolfing / Pyrbaum. Technisch sehr gute Wettkämpfe, keine Verletzungen und neue Regeln im Duo. Das machte die Nord- und Südbayerischen Meisterschaften aus, mit denen die Wettkampfsaison 2018 begonnen hat. Die Landestrainer waren mit den Leistungen durch die Bank zufrieden.

In Dingolfing hatten sich zur Südbayerischen Meisterschaft 111 Kämpfer aus 21 Vereinen gemeldet; 73 für das Fighting und 18 Paare im Duo. In Pyrbaum waren bei der Nordbayerischen 65 Sportler aus 14 Vereinen am Start; 49 im Fighting sowie acht Duo-Paare. Erfreulich: In Pyrbaum war im Fighting die U10 mit zwei Startern und im Duo die U12 ebenfalls mit zwei Paaren besetzt. »Bei den Meisterschaften zeigte sich, dass einige Vereine, wie zum Beispiel Leinach, Staffelstein und Oberdürrbach gezielt in den Nachwuchs investieren«, freute sich U15-Landestrainerin Franziska Freudenberger. Aber auch Kampfrichterreferent Tobias Bruckmeier konnte sich freuen: In den Reihen der Kampfrichter waren zahlreiche neue Gesichter – viele davon ehemalige Wettkämpfer – zu erblicken, die ihre Arbeit sehr gut erledigten.

Fighting mit hohem Niveau und guten Techniken
Die Landestrainer Carina Neupert und Andreas Knebl waren mit den Leistungen zu Saisonbeginn zufrieden. Knebl: »Bereits im Kinder- und Jugendbereich war ein technisch hohes Niveau zu erkennen. Die gute Nachwuchsarbeit der Vereine und der Landestrainer U15 trägt Früchte.« Auch im Bereich U18 und U21 habe es viele technisch sehr gute Kämpfer gegeben. Knebl: »Hier war es erfreulich, dass sich auch viele Anfänger auf die Matte getraut haben. Wir werden weiter versuchen, auch erwachsene Ju-Jutsuka für den Wettkampf zu begeistern.« Eine erste Möglichkeit gebe es Anfang März bei einem Lehrgang für U18 / U21 / Herren und Damen in Herzogenaurach. Knebl: »Interessierte sind immer willkommen!«

Robert Rogger, Landestrainer U15, war mit seinen Kaderathleten zufrieden: »Im Vergleich zu den Turnieren Ende 2017 hat mir der Technikstand der Nachwuchsfighter besser gefallen. Es waren echt technisch gute Kämpfe dabei.«

Rogger mahnte zugleich: »Natürlich darf man sich nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen.« Und so wird der Landeskader Anfang März bei einem Lehrgang in Oberhaching weiter an den Techniken und Kombinationen feilen. Knebl freut sich schon – stellvertretend für alle Trainer – auf die weitere Arbeit in den Stützpunkten und bei den Lehrgängen, die immer auch für Interessierte offen sind.

Duo profitiert von Regeländerungen
Für die Duoka waren die Turniere mit einem neuen Regelwerk verbunden. Die bekannten Angriffe wurden neu gegliedert. Statt vier Serien sind es nur noch drei Serien zu je vier neu durchnummerierten Angriffen. Damit mussten sich zum Start der Saison sowohl Kampfrichter als auch Athleten auseinandersetzen.

Die Umstellung war für die Duoka zum größten Teil problemlos. »Bei wenigen Paaren waren im Ablauf der Kombinationen Stockungen in der Ausführung erkennbar«, hat Duo-Landestrainer Vinzenz Oschmann beobachtet.

Bei beiden Meisterschaften gab es eine gute Mischung aus Newcomern, Landeskaderathleten und Bundeskaderathleten. Wie gewohnt behielten die Kaderathleten hier die Oberhand. Wobei das ein oder andere Newcomerpaar aufmerken ließ.

Für den Start in die neue Saison können die Trainer auf einer soliden Basis weiter aufbauen. Oschmann: »Die Regeländerungen wurden relativ gut trainiert und zum größten Teil problemlos umgesetzt. Der Wettkampf profitiert von dieser Änderung.«

Einzig die Nachwuchsarbeit ist für Landestrainer Oschmann Anlass für Kritik: »Die wenigen neuen Paare lassen zum Teil hoffen, daraus Nachwuchs für den Kader gewinnen zu können. Schade ist nur, dass es in den Vereinen so wenig U12 Paare gibt. Wenn man die zwei Paare aus Staffelstein und das Paar aus Niederroth gesehen hat, fragt man sich als Trainer schon, warum es nicht mehr Vereine schaffen, Wettkämpfer in so jungen Jahren auf die Matte zu schicken. Die U12-Paare haben die Zuschauer begeistert und es war für die ›Kleinen‹ ein toller Event.«

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Bericht: Jörg Eschenfelder und Vinzenz Oschmann
Fotos: Theresa Attenberger, Jens Nöding, Matthias Riedel und Christian Strasser