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Drei Demokratietrainer aus Bayern ausgezeichnet

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Kürzlich wurden im Rahmen einer Online-Preisverleihung am 27.04.2020 die Demokratietrainer/innen Sabine und Fritz Schweibold (Gewaltpräventionsbeauftragter des Ju-Jutsu-Verbandes Bayern) sowie Heike Bittner (Frauenreferentin des Ju-Jutsu-Verbandes Bayern) für ihr Engagement gegen Extremismus und Gewalt in den Jahren 2019 und 2020 ausgezeichnet.

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Das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Bundesregierung fördert und stärkt zivilgesellschaftliches und demokratieförderndes Engagement und zeichnet jährlich entsprechende Projekte aus.

Die bayerischen Preisträger der Jahre 2019/2020 wurden „online“, da eine Präsenzveranstaltung pandemiebedingt nicht möglich war, vorgestellt und ausgezeichnet.

„Die Preisträger haben mit ihrem Projekt ‚Gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit` im Rahmen von Aus- und Fortbildungen im überfachlichen Sportbereich einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in unserer Gesellschaft und demokratischer Grundhaltung beigetragen“, resümierte die Laudatorin und Beiratsmitglied, Frau Judith Epstein. Die Demokratietrainer wurden durch das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, unter Federführung der Deutschen Sportjugend, im Jahr 2013 und 2014 ausgebildet und führten seitdem zahlreiche Seminare, Workshops und Schulungen, überwiegend bei Lizenzausbildungen und -verlängerungen deutschlandweit durch. In den letzten Jahren wurden ihre Veranstaltungen auch an Schulen und anderen Institutionen z.B. bei Projekttagen durchgeführt. Gerade der Sport hat, infolge seiner Strukturen und gesellschaftlichen Bedeutung Potential und Ressourcen die Thematik aufzugreifen und eine Kultur der Aufmerksamkeit und Achtung zu fördern.

Fritz Schweibold erklärt: „Demokratie wird in der Gesellschaft oft als selbstverständlich dargestellt bzw. wahrgenommen, muss aber jeden Tag aufs Neue gelebt und verteidigt werden, wie aktuelle Entwicklungen täglich vor Augen führen“. Teilnehmenden an den Veranstaltungen der Demokratietrainer werden praktisch und interaktiv Wahrnehmungskompetenzen in Bezug auf Vorurteile und Diskriminierung sowie deren Dynamik und möglichen Auswirkungen aufgezeigt. Durch unterschiedliche Formate, Vermittlungsmethoden und Inhalte sollen so Möglichkeiten der Prävention und Intervention zur Auseinandersetzung mit der Thematik nähergebracht werden. Weiterhin sollen die Teilnehmenden bestärkt werden Wissen weiterzugeben und Sensibilisierungsprozesse anzustoßen. Das Lehrmodul „Gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ vervollständigt das Angebot der Demokratietrainer neben Rassismus, Extremismus, Interkultureller Handlungskompetenz, Diskriminierung und abwertender Haltungen sowie der Förderung der demokratischen Teilhabe.

Sabine und Heike stellten fest, durch die Ausbildung im Jahr 2014 sind nachhaltige „Demokratiefreundschaften“ entstanden, die dieses Projekt mit angestoßen haben. Jeder hat die Möglichkeit etwas dazu beizutragen, dass Mauern zwischen Menschen abgebaut werden.

 

Die Über­tra­gung der gesam­ten digi­ta­len Preis­ver­lei­hung vom 27.04.2021 ist auf you­tube zu sehen (Tipp: der Auf­tritt der Baye­ri­schen Preis­trä­ger von 1:18:30 bis 1:25:20)

Preis­ver­lei­hung “Aktiv für Demo­kra­tie und Tole­ranz” #1 — YouTube