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Prüferlizenzverlängerung: Auf den Punkt gebracht

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Unterwössen. Der KSV Unterwössen hatte perfekte Rahmenbedingungen für den Lehrgang geschaffen und auch der Wettergott spielte mit. Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosen Himmel scharten sich 16 „Lizenzverlängerer“ aus 10 Vereinen um den Prüfungsreferenten des Ju-Jutsu Verbandes Bayern (JJVB), Hans Sperl.

Stellvertretende Rüge für Meldeverhalten
Gleich zu Beginn gab es allerdings für die Teilnehmer erst einmal eine Rüge durch den Prüfungsreferenten, das Meldungswesen in den Vereinen betreffend. Bis zum Meldeschluss waren nämlich zu wenig Teilnehmer gemeldet und der Lehrgang hätte abgesagt werden müssen; nur durch Nachmeldungen konnte er dann doch noch stattfinden.

Dieses schlechte Meldewesen zieht sich durch alle Bereiche (Lehrgänge, Prüfungen und so weiter) und muss künftig von den Vereinen wieder eingehalten werden. Planungen werden an diesen Meldungen fest gemacht.

Nach einem kurzen Theorieteil ging es dann auf die Matte: Bewegungsformen mit dem Stock waren genauso Teil des Lehrgangs wie Würfe, Hebel, Atemi, Theorie und so weiter. Die ganze Bandbreite des Ju-Jutsu wurden „angerissen“.

Verantwortung der Trainer und Stresstraining gefordert
Von Hans wurde immer wieder betont, dass in der ganzen Prüfungsvorbereitung sehr viel Verantwortung bei den Trainern liegt und die Auswahl der Prüflinge für alle Gürtel immer sehr bedacht erfolgen soll. Auch sollte in den Vereinen wieder viel mehr Stresstraining durchgeführt werden, so dass Prüflinge bei der Prüfung ihr tatsächliches Können zeigen können.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es in folgenden Bereichen in den letzten Jahren zu Änderungen kam:

  • Kata: Hierfür werden Lehrgänge angeboten, und es werden auch nur noch Prüfer eingesetzt, die mit dieser Materie vertraut und geschult sind;
  • Freie Selbstverteidigung: Hier wird in Bayern (4. – 1. Kyu) nur noch freie Selbstverteidigung mit den fünf vorgegebenen Angriffen geprüft; Duo darf nicht mehr gezeigt werden. Eine Preattack ist nicht mehr notwendig;
  • Bodentechniken: Ab 1. Dan sind beim Übergang vom Stand zu Boden grundsätzlich auch alle Selbstfaller als Technik möglich.

Herzlichen Dank an den KSV Unterwössen für die hervorragende Ausrichtung des Lehrganges.

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JJVB / Stefan Wörnle (Fotos)