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5. Dan für Fritz Klein und Christoph Lack

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Nürnberg. Beim SV-Abend mit Szenarientraining des PostSV Nürnberg wirkten Fritz Klein und Christoph Lack maßgeblich mit. Was beide anfänglich nicht wussten: Am Ende sollten sie im Mittelpunkt stehen.

Ju-Jutsu hat einen Leitspruch: „Aus der Praxis, für die Praxis.“ Getreu diesem Motto finden beim PostSV Nürnberg immer wieder SV-Abende statt, bei denen das Szenarientraining Thema ist. So auch Ende November. In der Organisation eingebunden waren auch zwei langjährige und verdiente Ju-Jutsuka: Fritz Klein und Christoph Lack.

Nachdem die Trainierenden einen schweißreichen und anspruchsvollen Parcours absolvieren durften, fanden sich die Teilnehmer noch zu einem kleinen Abschluss zusammen. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen. JJVB-Vizepräsident Jugend, Matthias Riedel, bat um Aufmerksamkeit. Er brachte zwei hochrangige Ehrungen für Fritz Klein und Christoph Lack mit. Beide erhielten für ihren Einsatz und ihre Verdienste für das Ju-Jutsu in Bayern den 5. Dan Ju-Jutsu. In der Laudatio würdigte Riedel die Geehrten:

Friedrich Klein, der vor rund 15 Jahren den 4. Dan abgelegt hatte, war früher aktiver Wettkämpfer im Ju-Jutsu. Der pensionierte Einsatztrainer bei der Polizei ist im Verein als Kursleiter tätig. Weiterhin ist er beim Post SV verantwortlich für das sogenannte „Straßenkampf-Training“, das immer ohne Gi stattfindet und sich auf die wesentlichen Punkte des Ju-Jutsu konzentriert. Dabei legt Fritz immer besonderen Wert darauf, dass er, obwohl sein Thema „Straßenkampf“ ist, keine „Straßenschläger“ ausbildet. Sein Ziel ist es, dass sich die Teilnehmer im Ernstfall wirklich einfach und sicher verteidigen können. Dafür hat er auch Konzepte für Senioren, Frauen und Rettungskräfte, die er schon beschult hat. Fritz unterstützt jeden im Verein, der seine Hilfe sucht.

Christoph Lack, legte vor zwölf Jahren seinen 4. Dan ab. Als Prüfungsverantwortlicher kümmerte er sich lange Zeit um sämtliche Mitglieder im Verein, die eine Kyu- oder Dan-Prüfung ablegen wollten. Mit seinem enormen Technikwissen als Trainer B Lizenzinhaber und seiner perfektionistischen Leidenschaft im Ju-Jutsu leistete er dazu tatkräftige Unterstützung. Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Günter Siol hält Christoph in seinen Trainingseinheiten, in denen es für die fortgeschrittenen Ju-Jutsuka gerne auch etwas intensiver (realistischer) zugeht, bis heute immer die praxisnahe Straßen-SV hoch. Oft steht ebenfalls das Drilltraining im Vordergrund. Denn nur mit vielen mühseligen Wiederholungen ist das erlernte Ju-Jutsu im Ernstfall auch wirklich abrufbar. Bei Christoph und Günter steht immer die „Kampfkunst“ und weniger der „breitsportliche und prüfungsorientierte Kampfsport“ im Trainingsfokus.

Die Nürnberger Ju-Jutsuka können stolz auf ihre Trainer sein. Im Namen des Verbandes danken wir Fritz und Christoph herzlich für ihren langjährigen und beständigen Einsatz. Herzlichen Glückwunsch!

 

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Matthias Riedel, JJVB-Vizepräsident Jugend
Andreas Grau, Abteilungsleiter Ju-Jutsu PostSV Nürnberg