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Deutsche Meisterschaften: Bayern hat die Nase vorn

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Bernau. Die bayerischen Ju-Jutsuka haben deutschlandweit die Nase vorn. Das zeigten die Deutschen Meisterschaften in Bernau bei Berlin. Mit zehn Gold-, acht Silber- und 14 Bronzemedaillen gewannen die bayerischen Ju-Jutsuka die Länderwertung vor Hessen.

Landestrainer Andreas Knebl: »Eine tolle Leistung aller Disziplinen!« Es gab vier Mal Gold im Fighting. Alle vier Duo-Klassen gingen nach Bayern. Und auch in der neuen Sparte BJJ/NeWaza gab es zwei Mal Gold. Knebl: »Die Tiefe des Kaders und des Ju-Jutsu Sports in Bayern sorgten für viele weitere Medaillen und Sportler mit tollen Platzierungen.«

Fighting

Deutsche Meistertitel gingen an:

  • Lukas Bombik (Herren -94 kg; Bergen): Er bestätigte seine tolle Form mit einer dominanten Leistung auf der DEM. Er zeigte in allen Parts tolle Techniken und kämpferisch eine gute Leistung. Ein verdienter Sieg.
  • Lukas Barth (U21 -85 kg; Nördlingen): Er zeigte eine tolle Leistungssteigerung und holte sich verdient den Titel.
  • Ann-Kathrin Pilz (U21 -70 kg; Nördlingen): drei Siege mit Full House sicherten ihr Gold.
  • Johannes Aumüller (Herren -77 kg; Gerolzhofen): Hart erkämpfte Siege verlangten ihm alles ab und führten ihn zum verdienten Titel. Auch dank seiner Erfahrung ist Johannes zum wiederholten mal Titelträger in hart umkämpften Klassen.

Silber gab es für Fabian Birzele (U21 -77 kg; Nördlingen), Matthias Attenberger (Herren -94 kg; Gendorf Burgkirchen), Cheyenne Siegemund (U21 -62 kg; Burgebrach) und Nicolas Lindner (Herren -62 kg; Neugablonz).

Bronze holten Franz Weigert (Herren -62 kg; Gochsheim), Landestrainer Christian Bold (Herren -69 kg; Nördlingen), Pia von Thurenhout (Damen -55 kg; Bad Staffelstein), Ines Drescher (U21 -55 kg; Bergen), Ronja Guercke (U21 -62 kg; Bergen), Dominik Krauße (U21 -94 kg; Oberdürrbach) sowie Jonas Butz (Herren +94 kg; Amberg).

Landestrainer Andreas Knebl war mit der Leistung der Fight sehr zufrieden: »Wir waren konkurrenzfähig, obwohl zahlreiche Top-Athleten nach der EM ausgesetzt haben. Es ist toll, dass sich der breite und offene Stil unserer Förderung bezahlt macht und das bayerische Team breit und tief aufgestellt ist. Eine tolle Leistung aller Teilnehmer. Jeder hat zum Erfolg des Teams beigetragen.«

NeWaza

Eine tollen Entwicklung zeigten auch die 13 bayerischen NeWaza-Athleten: als Team wie auch individuell. Landestrainer Christian Straubinger: »Alle haben großen Kampfgeist gezeigt und Bayern sehr stark repräsentiert.«

Am Ende standen zwei Mal Gold, drei Silber- und vier Bronzemedaillen. »Das ist bei einem Turnier mit einer solchen Leistungsdichte sehr beeindruckend«, so Landestrainer Straubinger, der auf alle Kämpfer sehr stolz war und vom Fighting-Landestrainer Andreas Knebl beim Coachen unterstützt wurde. Straubinger: »Ein guter Coach am Mattenrand kann manchmal einen knappen Kampf entscheiden.«

Mirella Brugger (Damen +70 kg; München) hatte einen super Tag. Sie konnte alle drei Kämpfe dominieren und holte sich verdient Gold.

Auch Landestrainer Christian Straubinger (Männer -69 kg; Gendorf Burgkirchen) zeigte eine gute Tagesform. Er konnte ebenfalls alle drei Kämpfe deutlich gewinnen und sicherte sich den Titel als deutscher Meister.

Stefan Rogger (Männer -85 kg; Burghausen) konnte in der Vorrunde zwei klare Siege einfahren, scheiterte jedoch im Finale leider an einem überragenden Gegner und holte so Silber. Ähnlich erging es Ayeob Amri-Aziz (Männer -62kg; Neugablonz) und Bianca Siegemund (Damen -62kg; Burgebrach): Auch sie verloren nur ihren Finalkampf und wurden somit in ihrer Gewichtsklasse jeweils Deutscher Vize-Meister.

Bronze ging an Kerim Övgüer (Männer -94 kg; München), Felix Hartmann (Männer -69 kg; Neugablonz), Normen Zifpel (Männer -77 kg; Gendorf Burgkirchen) und Nicolas Lindner (Männer -62 kg; Neugablonz).

Duo

Für ein absolutes Highlight sorgten schließlich die Duoka. Die Duo-Wettkämpfer übertrafen die Leistungen der Junioren bei der DSM und holten bei der DM in allen (!) Klassen Gold.

Duo-Landestrainer Vinzenz Oschmann: »Hier zeigte sich, dass das Konzept des JJVB, das seit Jahren verfolgt wird, immer mehr aufgeht. Es trägt immer mehr Fürchte, dass wir die  Nachwuchsarbeit in den Anschlusskader investieren.«

Obwohl gute und hoffnungsvolle Paare aufgrund von Verletzungen und Prüfungen nicht starten konnten, stellte der JJVB wieder elf von 18 Duo-Paaren, die sich in vier Klassen messen mussten.

Die stärkste Klasse mit acht Paaren konnte das jüngste Paar, Gschossmann / Schwaiger (Gendorf Burgkirchen) wider Erwarten gegen die routinierten Badener (Birn/Sturm) in einem starken Finalkampf gewinnen. Bronze in der Klasse holte sich das Geschwisterpaar Gschossmann / Gschossmann (Gendorf Burgkirchen) im kleinen Finale.

In der Männerklasse war alles in bayerischer Hand. Das souveräne Estinger Paar Nicolai / Nicolai dominierte wie erwartet ihre Gegner und erkämpfte sich die zweite Goldmedaille für den JJVB. Der zweite Platz ging an das Paar aus dem Allgäu: Schäfler/Högerl (Kottern-St. Mang). Hier startete auch der älteste Teilnehmer aus Bayern: Thomas Schäfler. Er bewies damit, dass man für Duo nie zu »alt« ist und mit den »Jungen« mithalten kann. Die zweite Bronze-Medaille erkämpften sich, bei ihrem ersten Start auf einer DM, Taubald/Domhöver (Hilpoltstein).

Gast/Teufel, das zweite Paar aus Kottern-St. Mang, überraschten in der Männerklasse U21 in spannenden Fights. Sie verdienten sich die dritte Goldmedaille für den JJVB an diesem Tag. Die dritte Bronzemedaille holte sich das Niederrother Paar Anslinger/Hofmann.

Ihre Vereinskollegen, Paszkiewicz/Tourbeslis, und Favoriten in der Mixed-Klasse bestätigten ihre Top-Form und holten sich überragend die vierte Goldmedaille für den JJVB.

Duo-Landestrainer Vinzenz Oschmann war entsprechend erfreut: »Der U21/Senioren-Landeskader Duo konnte somit in einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung mit drei Bronze-, einer Silbermedaille und den Siegen in allen Klassen die hervorragenden Leistungen der Junioren nochmal toppen. Eine klasse organisierte Meisterschaft in Bernau fand so für den Duo-Kader ein hervorragendes Ende.«

Hier die Ergebnisse.

  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-113
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-133
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-22
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-37
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-48
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-56
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-66
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-74
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-76
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-83
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-9
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-91
  • 20180616-DEM_2018-Attenberger-97
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-12
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-21
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-30
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-35
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-4
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-40
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-42
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-43
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-46
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-49
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-55
  • 20180616-DEM_2018-Noeding-7
  • 20180617-DEM_2018-Attenberger-29

Bericht: Jörg Eschenfelder / Mitarbeit von Andreas Knebl, Christian Straubinger und Vinzenz Oschmann

Fotos: Theresa Attenberger und Jens Nöding