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Deutsche Schülermeisterschaften: Ernüchterndes Ergebnis für Bayern

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Leinefelde. Für die bayerischen Starter bei der Deutschen Schülermeisterschaft war das Ergebnis ernüchternd: Es gab nicht so viele Medaillen und Titel wie gewohnt – und für die Fighter war es ein Weckruf, zeigte, wo anders gearbeitet werden kann und muss, um bundesweit – und international – erfolgreich zu sein.

Dezimierter Landeskader Duo
Der erfolgs- und medaillenverwöhnte Landeskader Duo wusste schon vor Beginn, dass die Bilanz diesmal anders ausfallen wird. Aufgrund von Prüfungen und Verletzungen konnte nur die Hälfte des bayerischen Duo-Landeskaders antreten. Elf Paare aus Baden, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Bayern traten in drei Klassen gegeneinander an.

Da einige Favoriten aus Bayern nicht dabei sein konnten, lastete der Erfolgsdruck umso mehr auf den Newcomern und noch nicht so erfahrenen Wettkämpfern. Doch alle zeigten gute Leistungen und alle konnten Gold, Silber oder Bronze mit nach Hause nehmen. Das Paar Braun/Braun (Gendorf-Burgkirchen) konnte souverän den 1. Platz erreichen. Die Paare Blüchel/Kreibiehl (Gendorf-Burgkirchen) sowie Oerlein/Treumann (Oberdürrbach) mussten sich jeweils nur einmal geschlagen geben und konnten in ihrer Klasse jeweils die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Abgerundet wurden die Leistungen noch mit einem 3. Platz für die Neueinsteiger Walter/Köhler aus Oberdürrbach.

Weibliche Fighter glänzen
Bei den Fightern glänzten die weiblichen Starter und retteten die bayerische Ehre. Sie waren die einzigen, die Gold holen konnten: Lea Haupt (U18 -48 kg), Melina Fredlmeier (U16 -57 kg) und Viola Fritsche (U16 +63 kg).

„Insgesamt waren es harte Kämpfe“, befindet Landestrainerin Franziska Freudenberger. „Die Klassen waren im Vergleich zur Gruppenmeisterschaft meistens sehr voll und gut besetzt.“

Beim männlichen Nachwuchs gab es in der in der U16 und U18 dagegen keinen einzigen Titel. „Man muss leider anerkennen, dass die anderen Länder bei der Schülermeisterschaft Bayern durchaus etwas voraushaben und athletischer sind“, fasst Landestrainer Robert Rogger die Leistungen zusammen. Rogger: „Um den Anschluss nicht zu verpassen, werden wir in der U16 den Trainingsplan anpassen. Für eine optimale Umsetzung sind wir auf die Mitarbeit der Heimtrainer angewiesen.“

Weitere Treppenplätze erkämpften sich:

  • Silbermedaille: Bastian Schmid (U18 -55 kg), Martin Perzlmeier (U18 – 66 kg), Daniel Pfeifer (U16 -42 kg), Korbinian Grübl (U16 -46 kg), Julia Köhler (U16 -52 kg) und Appolonia Winklmeier (U16 + 63 kg)
  • Bronzemedaille: Florian Hüttl (U16 -42 kg), Paul Schuhmann (U16 -66 kg) und Nadine Rameckers (U16 -63 kg).
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JJVB mit Material von Vinzenz Oschmann / Fotos: Jens Nöding und Robert Köhler