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Theresa Attenberger: EM-Titel geht erneut nach Bayern

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Bukarest. Theresa Attenberger hat bei der EM in Bukarest am vergangenen Wochenende im Fighting ihren EM-Titel bei den Frauen bis 70 kg erfolgreich verteidigt. Die Athletin vom SV Gendorf Burgkirchen holte für Deutschland im Fighting den einzigen EM-Titel des Turniers. Die anderen Athleten aus Bayern holten insgesamt fünf Mal Silber und einmal Bronze sowie im Teamwettbewerb Bronze.

Gold für Theresa Attenberger
Den größten Erfolg fuhr Theresa Attenberger am Samstag ein, als sie ihren EM-Titel in der Klasse bis 70 kg erfolgreich verteidigte. Nach souveränen, vorzeitigen Siegen in der Vorrunde traf sie im Finale auf die Holländerin und vormalige Weltmeisterin van Leeuwen, gegen die sie noch nie gewonnen hatte. Es entwickelte sich ein sehr enger Kampf, den Theresa mit einem goldenen Wurf und Full Ippon für sich entschied: Gold und Freude pur.

In der gleichen Klasse musste sich Annalena Bauer mit Bronze begnügen. Nach einem Sieg und einer Niederlage stand sie im kleinen Finale, wo sie erneut erfolgreich war und damit Dritte wurde. Nach der verletzungsbedingt etwas verkorksten Vorbereitung ein toller Erfolg.

Freude pur herrschte auch bei Luisa Bauer (-57 kg). Sie ist neu im Bundeskader, war erstmals bei der EM dabei und hatte eine durchwachsene Vorbereitung. Dennoch konnte sie alle Vorrundenkämpfe souverän für sich entscheiden. Mit der Siegesserie war erst im Finale Schluss, wo sie mit nur einem Punkten unterlag. Ein mehr als verdientes Silber!

Silber holte auch Andrea Pflefka (-48 kg). Sie feierte nach einer längeren Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback und gewann auf dem Weg ins Finale alle Kämpfe. Doch dann musste sie ihrer Wettkampfpause Tribut zollen und sich einer starken Russin geschlagen geben. Der zweite Platz war auch hier ein Erfolg.

Für die anderen bayerischen Fighterinnen lief es nicht so gut. Anja Guercke (+70 kg) hatte stark begonnen, dennoch ihren Auftakt verloren. In der Trostrunde kämpfte sie sich mit zwei Siegen bis ins kleine Finale vor. Dort unterlag sie hauchdünn mit einem Punkt gegen die Polin und kam auf den 5. Platz. Franziska Freudenberger (-63 kg) musste ebenfalls in die Trostrunde und sich dort einer starken Holländerin geschlagen geben. Am Ende stand Platz 7.

Simon Attenberger (-77 kg) bestätigte auch in Bukarest, dass er eine große Zukunftshoffnung ist. Simon konnte seinen ersten Kampf gegen Spanien vorzeitig gewinnen. Auch gegen den Lokalmatador aus Rumänien gewann er deutlich. Im Halbfinale gegen Russland kämpfte er gut, verlor aber leider knapp. Im kleinen Finale holte er mit seinem vorzeitigen Sieg gegen Österreich verdient Bronze und zeigte einmal mehr sein Potential auf.

Silber für Paskiewicz und Butler im Duo
Während sich das Duo-Paar Felix Paskiewicz und Ian Butler über eine Silber-Medaille freuen konnten, verlief die EM für das Mixed Paar Julia Pascieswikz und Johannes Tourbeslis enttäuschend.

Felix und Ian kämpften am Freitag mit zehn weiteren Duo Paaren aus Europa. Nach einem Freilos traten sie zuerst gegen das Team aus Niederlanden (Mellink/Oosterhoff) an und gewannen den Kampf souverän. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trafen sie auf das starke Duo Paar aus Spanien (Sobral//Gill). Nach der Serie A und B führten Felix und Ian mit zwei Punkten. In der C-Serie wurde es nach einem kleinen Patzer spannend. Am Ende zogen Felix und Ian aber mit einem Punkt Vorsprung in das Finale ein.

Dort warteten Pesic/Vukotic aus Montenegro. Beide Paare kitzelten ihr ganzes Können heraus. Die Serie A und B endeten mit einem Gleichstand. In der C-Serie riefen beide Paare eine hervorragende Leistung ab. In der Schlussabrechnung lag das Paar aus Montenegro mit einem halben Punkte vorne und holte Gold; Silber und Freude bei Felix und Ian.

Tränen gab es dagegen bei Julia und Johannes. Ihren ersten Kampf gegen das Duo-Paar aus Rumänien (Buzoianau/Mihalcea) hatten sie noch souverän gewonnen. Gegen Lafuente/Fuentes (Spanien) wurde es dann knapp. Nach der A-Serie führten die Deutschen mit einem Punkt Vorsprung. Nach der B-Serie waren die Spanier mit 0,5 Punkten vorne. Das Ergebnis der spannenden C-Serie: Julia und Johannes gewannen mit 0,5 Punkten Vorsprung und zogen ins Halbfinale ein. Hier stand ihnen das zweite Duo Paar aus Belgien (Decrop/Lodens) gegenüber. Die Serie A entschieden Julia und Johannes mit einem Punkt Vorsprung für sich. Nach der B-Serie lagen die Belgier mit 0,5 Punkten vorne. In der entscheidenden C-Serie zeigten beide Paare eine klasse Leistung. Durch eine nicht nachvollziehbare Abwertung zweier Punktrichter ging der Sieg mit einem Punkt Unterschied an Belgien.

Im kleinen Finale gegen Frankreich mobilisierten Julia und Johannes noch einmal alles. Die Franzosen entschieden die A-Serie mit 0,5 Punkten für sich und konnten den Vorsprung auch in der B-Serie ausbauen. Trotz einer sehr guten Darbietung in der C-Serie konnten Julia und Johannes den Rückstand nicht mehr aufholen. Somit ging Bronze an Frankreich und für Julia und Johannes blieb der fünfte Platz.

Bronze für Deutschland im Teamwettbewerb
Am Schlusstag holte sich das deutsche Team im Mannschaftswettbewerb eine verdiente Bronze-Medaille.

Zum Auftakt ging es gegen ein starkes Team aus Russland. Nach knappen Kämpfen und wechselnder Führung hatten die Russen am Ende die Nase vorne und gingen letztlich mit 8:5 als Sieger von der Matte. Im zweiten Vorrundenduell warteten die Niederlande, die an diesem Tag keine Chance hatten und mit 11:2 klar unterlagen.

Im kleinen Finale warteten die Gastgeber aus Rumänien. Auch hier war Deutschland klar überlegen und holte mit 12:1 mehr als deutlich die verdiente Bronze-Medaille – unter ihnen die bayerischen Athleten Anja Guercke, Theresa Attenberger, Annalena Bauer, Franziska Freudenberger, Felix und Julia Paszkiewicz, Ian Butler, Johannes Tourbeslis und Simon Attenberger.

Silber für Dennis Benz bei den Masters
Bei den Masters holte Dennis Benz in der stärksten Klasse M1 +85 kg einen tollen zweiten Platz. Nach einem deutlichen Sieg über Polen und zwei Full Ippons über Rumänien und Aserbaidschan stand Dennis verdient im Finale. Dort traf er auf einen sehr starken Athleten und musste sich am Ende geschlagen und mit Silber zufrieden geben.

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Jörg Eschenfelder und Adam Paskiewicz / Fotos: Jörg Eschenfelder