6. Dan für Thomas Freitag und weitere Ehrungen

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München. Am Rande der Bayerischen Meisterschaften wurden auch wieder verdiente Ju-Jutsuka geehrt. Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Thomas Freitag, der für unseren Sport lebt: Ihm wurde der 6. Dan verliehen.

6. Dan für Thomas Freitag

v.l.: Christian Dummer (JJVB-Vizepräsident Leistungssport), Thomas Freitag und Robert Rogger (JJVB-Landestrainer U15).

Thomas Freitag ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. So war er zehn Jahre Mitglied der deutschen Nationalmannschaft. Seine größten Erfolge waren die Vizeweltmeisterschaft 2002 in Uruguay sowie jeweils ein Dritter Platz bei der WM 1998 und bei der EM 2001.

Nach seiner Karriere als aktiver Wettkämpfer war er in Bayern zehn Jahre Landestrainer: von 2003 bis 2008 betreute er die U15 und von 2008 bis 2012 war er Cheflandestrainer Fighting. Er war ein Garant dafür, dass Bayern fast durchgängig die Länderwertung auf den Deutschen Meisterschaften gewann.

Daneben trieb er das eigene Vereinstraining voran, entdeckte und förderte zahlreiche Talente. Freitag verlieh verschiedenen Sportlern den letzten Schliff, um ganz nach oben zu kommen: So trainierte er von 1999 bis 2004 mit Wolfgang Heindel, der 2004 Weltmeister werden konnte. Im Rahmen seiner Trainer A Arbeit war Carina Neupert seine Probantin, die heute noch mit ihm trainiert und drei WM-Titel (2011, 2012 und 2014) holen konnte. Mit Andrea Pflefka führte er eine weitere Sportlerin zum Europameister- (2013) und zum Weltmeistertitel (2016).

Damit nicht genug: Immer wieder war Freitag auch als Referent für den Ju-Jutsu Verband Bayern (JJVB) aktiv. Er leitete zahlreiche Lehrgänge, unter anderem im Trainingslager Italien und später Kroatien, beim Bayernseminar sowie zahlreiche Landeslehrgänge. Auch in der Lizenzausbildung. wirkt er ständig mit.

Für dieses außerordentliche Engagement erhielt er nun den 6. Dan verliehen.

Ehrungen für erfolgreiche Duoka
Die Bayerischen Meisterschaften waren auch der passende Rahmen, um erfolgreiche Duoka für ihre nationalen und internationalen Erfolge auszuzeichnen: Cedric und Finnja Braun, Maxim Büchl, die Jugend-Weltmeisterinnen Sabrina und Sahra Gschoßmann, Felix Paszkiewicz sowie Michelle Vetter.

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ESC / Fotos: Jörg Eschenfelder