KAMPFGEIST, NERVENSTÄRKE UND SIEGESWILLE – GOLD UND BRONZE FÜR UNSERE BAYERISCHEN JU-JUTSU-FRAUEN IM FIGHTING

Im Jianyang Cultural and Sports Centre gewann die 24-jährige Sophie Büscher vom TSV Bergen im Ju-Jutsu-Fighting (Klasse bis 57kg) mit einer hervorragenden Leistung Gold. Nach dem souveränen 11:4 Sieg im Halbfinale gegen die Schwedin Klara Mattsson setzte sie sich im Finale gegen Rebekka Dahl (Dänemark), mit 18:6 durch und holte sich damit den Sieg. Obwohl Sophie in der Vorrunde erst nach Verlängerung Rebekka Dahl besiegen konnte, stellte sie kurz vor dem Endkampf noch zwei „Sachen“ um, welche mit dazu beitrugen, den Sieg zu erringen. Nach dem Gold-Gewinn sagte Sophie, dass es am Ende so deutlich wurde, hätte sie sich nicht gedacht. Die harte Arbeit auf dem Weg zur Medaille hatte sich gelohnt und Sophie freute sich unsagbar über Gold.

Lange Zeit sah es auch bei der 30-jährigen Franziska Freudenberger vom SV Oberdürrbach so aus, dass sie in der Klasse bis 63 kg im Finale um die Goldmedaille kämpfen würde. Nach einem vermeintlichen Halbfinalsieg gegen die Italienerin Chiara Fiorelli gab deren Trainer allerdings noch nicht auf. Das Ergebnis wurde mit einer nachträglichen Challenge und nach mehr als 50-minütiger Regelprüfung zugunsten Fiorellis revidiert. Freudenberger musste sich so mit dem kleinen Finale um Bronze begnügen. Dort setzte sie sich in einem intensiven und engen Kampf mit 16:12 gegen die Dänin Liva Tanzer durch. Franziska sagte danach: „Ich habe lange gedacht, dass es eigentlich um den finalen Sieg geht, aber am Ende habe ich Bronze gewonnen und nicht Gold verloren.“

 

Peter Günther, JJVB; Info u. Bilder: Team Deutschland