Vier Ju-Jutsuka trafen sich am 11. Juni in Kummhausen, dem Heimdojo von Prüfer Alexander Ecker, zu einer kleinen Hanboprüfung.
Von den vier Aspiranten kamen drei aus Hilpoltstein und ein Teilnehmer aus Weiden vom Team Bushido. Pünktlich um 19.00 Uhr startete Alexander mit Co.-Prüfer Jens Kasparek die Prüfung, bei der die Prüflinge einmal zum Gelbgurt, zweimal zum Orangengurt und einmal zum Grüngurt ihr Können zum Besten gaben. Als Angriffspartner konnte Josef Schörner, 2. Kyu Hanbo, gewonnen werden.
Die Prüflinge zeigten ihr Können bei der Fallschule und den Rollen vorwärts wie rückwärts mit dem Hanbo. Ohne Probleme wurden die Bewegungsformen und Blocktechniken in Verbindung mit dem entsprechenden Stockeinsatz gezeigt. Zunächst ohne und dann mit Partner. Der interessanteste Bereich war die freie Selbstverteidigung. Hier musste man sich bei zehn verschiedenen Angriffsarten, wie Umklammerungsangriff, Würgeangriffe, Atemis und gegen Waffen, mit Einsatz und Zuhilfenahme des Hanbos effektiv und wirkungsvoll verteidigen.
Den Abschluss bildete zum 3. Kyu die „Kata Shodan“. Nach ca. 90 Minuten war alles im Positiven erledigt. Den Prüflingen konnte zur bestandenen Prüfung gratuliert werden. Natürlich tauchten auch ein paar Schwächen und kleine Fehler auf, die aber abschließend analysiert wurden. Wie bei jeder Prüfung ist immer noch Platz nach oben. Alle vier können jedoch stolz auf ihre Leistung sein.
Peter Günther, JJVB; Info: Josef Schörner; Fotos: Ju-Jutsu Kumhausen










