Am Freitag, den 24. Oktober 2025, fand in Rosenheim ein Stützpunkttraining zum Thema Waffenabwehr nach dem neuen Prüfungsprogramm statt. Zahlreiche Ju-Jutsuka vom 6. Kyu bis zum 5. Dan nutzten die Gelegenheit zu dieser interessanten Fortbildung. Geleitet wurde das Training von Mike Lenzer mit Unterstützung von Martin Sandl vom PSV München.
Zu Beginn stellte Mike die Unterschiede zwischen der Waffenabwehr in der Selbstverteidigung und jener im Prüfungsprogramm heraus. Während bei realen Angriffen emotionale und situative Faktoren eine wesentliche Rolle spielen, konzentriert sich das Prüfungsprogramm auf einen klar definierten Ausschnitt der Eskalationskette und legt den Fokus auf technische Präzision.
Nach dieser Einführung folgte ein kurzweiliges Aufwärmprogramm, das den Namen „Gefängnisaufstand“ trug. Im „Jeder-gegen-Jeden“-Prinzip konnten die Teilnehmenden mit Poolnudeln und Plastikflaschen ihr Deckungsverhalten testen, ihre Reaktionsfähigkeit schulen – und hatten dabei jede Menge Spaß.
Im ersten Praxisteil widmete sich Mike der Stockabwehr. Für alle Angriffswinkel vermittelte er zur Abwehr möglichst ähnliche Bewegungsabläufe, um in einer Stresssituation handlungsfähig zu bleiben. Auch verschiedene Folge- und Kombinationstechniken kamen nicht zu kurz.
Der zweite Teil des Trainings stand im Zeichen der Messerabwehr. Abgestuft nach Graduierungen wurden nach den verschiedenen Angriffen die Folgetechniken gezeigt.
Zum Abschluss rauchten zwar die Köpfe, doch alle Teilnehmenden konnten wertvolle Impulse und praktische Anregungen für ihre eigene Waffenabwehr mitnehmen. Um das Erlernte für das Training im Heimatverein festigen zu können, boten Mike und Martin zudem die Möglichkeit, die geübten Kombinationen zu filmen.
Vielen Dank an Mike und Martin für ein intensives, lehrreiches und kurzweiliges Stützpunkttraining, bei dem mit Sicherheit alle profitieren konnten.










