Am 04. Juli 2026 war es mal wieder so weit. Eine neue Dan-Prüfung durchgeführt in Burghausen. Bei den sommerlichen Temperaturen für die Prüflinge und Prüfer eine zusätzliche Belastungsprobe. 12 Aspiranten stellten sich der Aufgabe, nach langer und intensiver Vorbereitung ihren nächsten Grad bzw. Meistergrad zu erlangen.

Da die Möglichkeit besteht, eine Prüfung zu teilen, wurde dies von einem Teilnehmer zum 4. Dan durchgeführt. Er absolvierte an diesem Tag den ersten Prüfungsteil. Mit seiner Partnerin führte er die sehenswerte Kime-no-Kata vor.
Danach ging es mit den anderen Prüflingen, 8 zum 1. Dan und 3 zum 2. Dan, weiter. Vor den Augen des hochkarätigen Prüfungskomitees – bestehend aus Robert Rogger(8. Dan), Armin Hausmann (6. Dan), Florian Seidel (6. Dan), Nina Fieseler (4. Dan), Lisa Brunner (3. Dan) und dem Prüfungsreferenten Michael Guttner (4. Dan) – stellten sich die Prüflinge in zwei Gruppen der Herausforderung.
Am Ende eines langen, anstrengenden, schweißtreibenden und für Konzentration und Kondition herausfordernden Aufgaben konnten sich 5 Prüflinge zum 1. Dan und 2 Prüflinge zum 2. Dan über ihr erreichtes Prüfungsziel freuen.
Leider haben 4 der Teilnehmer (3 x zum 1. Dan und 1 x zum 2. Dan) nicht bestanden, was natürlich den hohen Qualitäts- und Leistungsanspruch im Verband unterstreicht. Es ist nun mal so, dass bei den Dan-Prüfungen ein der Graduierung angemessenes fortgeschrittenes Niveau verlangt wird. Aber auch hier gilt: dranbleiben und durch intensive Vorbereitung beim nächsten Mal wieder antreten. Auch dieses „nicht aufgeben“-Prinzip zeichnet einen guten Ju-Jutsuka aus.
Natürlich darf auch die hervorragende Leistung der Prüfer, die volle Konzentration von Anfang bis Ende haltend und die richtigen Entscheidungen treffend, nicht vergessen werden. Dafür auch ein großes „Danke“.
Erwähnenswert ist außerdem die vorbildliche Ausrichterleistung des TV 1868 Burghausen, der sogar den Mattenabbau nach der Prüfung übernommen hat.
Nochmal Gratulation zur bestandenen Prüfung.
Peter Günther, JJVB; Info: Michael Guttner; Fotos: Matthias Riedel
































