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Bayerische Nachwuchstalente vor Jugend-WM und -EM

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Meiningen. Vom 24. bis 27. Oktober finden auf Kreta die Junioren-Europameisterschaften der U18 und die Junioren-Weltmeisterschaften der U16 statt. Unter den Nachwuchstalenten sind auch neun bayerische Ju-Jutsuka, die sich jetzt mit dem Bundeskader den letzten Schliff für den Endspurt der Vorbereitung holten.

Aus Bayern gehen bei den JWM und JEM an den Start: Lea Haupt (LKS Gerolzhofen, U18 -52 kg), Alexander Pilz (TV 1868 Burghausen, U18 -55 kg), Viola Fritsche (Kampfkunstschule Amberg, U16 +63 kg), Vanessa Witting & Ariana Steinacher (SV Gendorf-Burgkirchen, U18 Duo Damen), Magnus Anslinger & Laura Hofmann (SV Niederroth, U18 Duo Mix), Finnja & Cedric Braun (SV Gendorf-Burgkirchen, U18 Duo Mix). Sie holten sich jetzt bei einem Bundeskaderlehrgang in Meinigen (Thüringen) den letzten Schliff für die Vorbereitung. Mit ihnen waren Ju-Jutsuka aus ganz Deutschland angereist, um drei anstrengende Tage miteinander zu verbringen.

Freitagmittag um 13:30 Uhr begann der Lehrgang. Die Bundestrainer Andreas Kuhl, Christopher Müller und Jörn Meiners begrüßten die Athleten der drei Disziplinen. Dries Beyer (Anti-Dopingbeauftragter und ehem. World Games-Sieger) und Julia Paszkiewicz (World Games-Siegerin mit dem DJJV Team 2017) übernahmen die Duo-Vorbereitung, Mandy Sonnemann, Leistungssportkoordinatorin des DJJV, widmete sich in erster Linie den U16 Athleten und brachte ihr ganzes Wissen als erfolgreiche Athletin in den Lehrgang mit ein. Raphael Rochner war vom Medizinischen Team des DJJV vor Ort und kümmerte sich um die kleinen Blessuren, die an einem solchen Lehrgang immer auftreten. Es gab keine großen Verletzungen, das ist schon ein erstes tolles Fazit und ein Hinweis auf den wirklich guten Trainingszustand der jungen Mädchen und Buben.

Der Präsident des Thüringischen Ju-Jutsu Verbandes, Steven Koch, lies es sich nicht nehmen, die Gäste in Thüringen auch persönlich zu begrüßen. Roland Abé, der das Dojo in Meiningen leitet, war natürlich zu Beginn auch mit vor Ort.

Nach anstrengenden drei Stunden und erstem Abtasten der Jugendlichen untereinander ging man gemeinsam zu Fuß ins Hotel, der Fronveste in Meiningen. Das ehemalige Verlies der Stadt, heute ein tolles Hotel mit Einzel- Doppel- und Dreibett-„Zellen“, lud zum Essen ein. Roland Abé, der für den DJJV auch die Öffentlichkeitsarbeit macht, ist in diesem Hotel tätig und hat alles prächtig organisiert.

Nach dem Essen durfte sich noch ein wenig ausgeruht werden, ehe man nochmal in die Halle ging. Die drei Tage wollten genutzt werden und so durften alle nochmal zwei Stunden ran. Danach gab es dann noch eine Besprechungsrunde für die Jugendlichen, um alle Unklarheiten wegen der Reise nach Kreta zu beseitigen.

Der Samstag dann war extrem anstrengend: vormittags Training, nachmittags Training und abends noch eine schöne gemeinsame Einheit der Fighter, Duos und Bodenkämpfer in den „Teamspielen“, neun kräftezehrende Übungen in Teams, die die Jugendlichen an ihre Grenzen brachten. Als es dann geschafft war, waren aber doch alle überglücklich und konnten auch noch lachen. Das gegenseitige Anfeuern und das Miteinander dieser Einheit haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass das Team enger zusammengerückt ist.

Das merkte man auch beim Frühstück am Sonntag. Während am Samstag noch wenig geredet wurde und jeder auf seinen Teller geschaut hat, waren sonntags plötzlich viele Gespräche im Gange und die ersten neuen Freundschaften geknüpft, das hatte der Trainertisch sofort bemerkt.

So konnte am Sonntag noch einmal gemeinsam geschwitzt werden und man räumte am Mittag noch gemeinsam die Halle auf.

Ein toller Lehrgang ging zu Ende und alle waren sich einig, dass man für die JWM und JEM auf Kreta bestens gerüstet ist.

  • Vorbereitung_JWM_JEM
 

Das Bundestrainer-Team des DJJV